Bewässerung: Systeme zur effizienten Pflanzenzucht

 

Der Traum von einer praktischen automatischen Bewässerung für die heimische Pflanzenzucht bleibt nicht nur Großgartenbesitzern und professionellen Landwirten vorbehalten, sondern kann auch schon bei kleiner Anbaufläche zum sehr reallen Bedürfniss werden. Vor allem dann wenn die bisherige Bewässerungsautomatik (der Gärtner mit der Gießkanne) auch mal in den Urlaub fahren will und der letzte Zaunstreit keine Hilfedienste von Seiten des Nachbarn erwarten läßt.

Eine Menge Tips schwirren dbzgl. durch die Lauben: mal rät man zu Wollfäden, die das Wasser nur Tröpfchenweise abgeben - was wegen der geringen Kapillarwirkung von Wolle nicht klappen kann - mal empfiehlt man eine umgedrehte Wasserflasche in die Erde zu stecken, was aber lediglich als ein guter Weg zu gediegener Wurzelfäule (der Pflanze, nicht am Weisheitszahn) angesehen werden muss.

Einigermaßen Sicherheit bieten nur Systeme, bei denen die Abgabe von Wasser zumindest mehr oder minder exakt vorherbestimmt werden kann, oder aber - noch besser - das Wasser (oder die Nährstofflösung) nur bei Bedarf an die Pflanzen weitergereicht wird. Im zweiten Fall ist also eine gewisse Membranlösung notwendig.

Dies erspart bei manchen Systemen sogar eine Stromquelle, da die Zeitschaltuhr bzw. die Steuerungsautomatik komplett wegfallen. Wenn man dann auch noch auf den Gebrauch einer Pumpe verzichten kann - wie z.B bei der Autopot Bewässerung, die komplett ohne externe Energiequelle auskommt - ist eine automatische Bewässerung sogar in den entlegenen Winkeln es Gartens möglich.